Schutz und Vorbeugung gegen Sonnenbrand

Sonnencremes, Vitamin D Haushalt, Ernährung & Hautpflege:

Es gibt bei der Verwendung von Sonnencremes und Sonnenblockern mindestens zwei Nachteile:
1) Sonnencreme belastet den Organismus mit so manchen ungünstigen Inhaltsstoffen.
2) im Körper kein oder nur wenig Vitamin D gebildet, wenn ständig Sonnenschutz verwendet wird.

Ein Lichtschutzfaktor von 50 blockt die UVB-Strahlung vollständig ab. Doch auch Lichtschutzfaktoren ab 10 können die UVB-Strahlung bis zu 90 Prozent fernhalten.
Wird daher regelmäßig mit hohen Lichtschutzfaktoren eingecremt, ist man schließlich zu einem Großteil oder sogar vollständig von der Vitamin D Versorgung über die Nahrung abhängig. Jedoch ist Vitamin D einerseits in nur sehr geringen Mengen in Lebensmitteln enthalten. Weiterhin ist es vor allem in solchen Lebensmitteln vorhanden, die heutzutage wenig oder nur in geringen Mengen gegessen werden (wie z. B. Leber und fetter Fisch). Also kann die Vitamin D Versorgung kaum allein über die Nahrung gedeckt werden. Ein chronischer Vitamin-D-Mangel kann die Folge sein.

Sinnvoller ist es daher, nur bei Bedarf zu cremen, und sich ansonsten eher im Schatten aufzuhalten und eine Kopfbedeckung und lange, leichte Kleidung zu tragen. Keinen Sonnenbrand, gute Vitamin D Versorgung und dazu eine schöne Bräune, kann man so erreichen.

Sonnenbrand Prävention

Bild Frau in der Sonne - Heilpraktikerin N. Wagensommer

Bis zu einem gewissen Grad, kann jede Haut an Sonne gewöhnt werden. Zunächst muss man die Eigenschutzzeit ihres Hauttyps herausfinden. Das ist die Zeit, die man in der Sonne verbringen kann, ohne dass sich Ihre Haut rötet. Eine genaue Handlungsanweisung zur Alexander Wunsch, Arzt und Lichtspezialist, bietet dafür genaue Vorgaben.

Bei sehr heller Haut mit vielen Sommersprossen ist Eigenschutzzeit in Mitteleuropa ca. 5-10 Minuten. Im Gebirge und am Meer entsprechend weniger. Falls möglich, verbringen Sie täglich ohne Sonnenschutz 5 Minuten in die Sonne und steigern diese Zeitspanne sehr langsam. Die Haut wird dadurch dazu angeregt, das Lichtschutzpigment Melanin zu bilden. Auch wird die Oberhaut zu einer sogenannten Lichtschwiele verdickt, sodass UV-Strahlen weniger tief eindringen können. Ideal ist es, wenn Sie den ganzen Körper kurz der Sonne aussetzen können, aber bezüglich der Vitamin D Produktion der Haut und der „Abhärtung“, bringen Arme und Beine auch schon einiges.

Sollte keine Eingewöhnungsphase gemacht werden können, bleibt Menschen mit heller und/oder hochsensibler Haut nur Folgendes: Gehen Sie nur in vollständiger Bekleidung in die Sonne. Tragen Sie langärmelige Sonnenschutzkleidung und eine schützende Kopfbedeckung. Es gibt inzwischen leichte Sonnenschutz-Kleidung mit elastischen Fasern, bis LSF 50 schützt, salzwasser- und chlorresistent ist, und dazu noch gut aussieht. Möglichst nur im Schatten oder unter dem Sonnenschirm aufhalten. Minutenweise steigernd, jeden Tag den Körper der Sonne aussetzen (ohne Sonnenschutzmittel). Den Rest der Zeit nur bekleidet oder mit hohem LSF geschützt in die Sonne gehen und möglichst im Schatten aufhalten.

Vorbeugung durch Hautpflege und Sonnenschutzmittel

Nutzen Sie nur die besten Pflegeprodukte für Ihre Haut. Dies muss gar nicht teuer sein, Sie können z. B. pflanzliche Öle nehmen, die keine Konservierungsstoffe, Farbstoffe etc. enthalten. Gekaufte Cremes und Lotion haben lange Listen an Inhaltsstoffen, die nur ein Chemiker versteht. Versuchen Sie es doch einfach mal mit einem sehr guten, nativen Bio Olivenöl. Ja, das zum Kochen! Öle zum Kochen müssen nicht nur strengere Auflagen erfüllen, sondern sind auch viel günstiger. Wozu also teure Cremes kaufen, die womöglich noch mit irgendeinem künstlichen Aroma auf Olivenduft getrimmt ist, wenn es doch so einfach sein kann. Welche Öle wofür geeignet sind, ist ein eigenes Thema, über das ich vermutlich bald separat noch etwas schreibe.

Der Zusatz eines Sonnenschutzfaktors ist in der Regel bei uns nicht nötig. Befindet man sich während der Arbeit in geschlossenen Räumen, wozu soll man dann eine Tagescreme mit LSF benötigen? Chemischen UV-Filter können hormonähnliche und zum Teil sogar krebserregende Wirkung haben. Sollten Sie regelmäßig Zeit in der Sonne verbringen oder beruflich verbringen müssen, dann achten Sie bitte auf einen guten Sonnenschutz ohne Nanopartikel mit einem ausgeglichenen Schutz vor UVA- und UVB-Strahlung und vor allem auf schützende Kleidung.

Sonnencremes

Ideal ist, meiner Meinung nach, wenn Sie Ihre Sonnencreme selbst herstellen. Nur so können Sie sicherstellen, dass nichts Schädliches in der Creme drin ist. Ein Beispiel einer Rezeptur mit genauer Anleitung finden Sie hier.

Sollte Ihnen das nicht möglich sein, achten Sie bitte zumindest auf ein Produkt aus zertifizierter Naturkosmetik. Als Hilfe zum Kauf eines Sonnenschutzmittels habe ich hier verschiedene Testergebnisse verlinkt:
Stiftung Warentest 7/2017
Öko-Test 7/2012

Vorbeugung durch Ernährung

Was wir essen & trinken hat enorm Einfluss auf die Haut. Besonders viele Hautschutzstoffe sind in Tomaten, Möhren, Avocado, Zitrusfrüchten und Nüssen. Doch allgemein ist, Obst und Gemüse, gut. Wertvolle Öle wie Oliven-, Nuss- oder Leinöl leiten einen guten Beitrag. Eventuell kann man mit Vitamin E, Vitamin C, Beta-Carotin und Omega-3-Fettsäuren (Fischöl- oder Krillölkapseln), ergänzen. Bei Neigung zu allergischen Reaktionen neigen, kann auch Kalzium sinnvoll sein. Einen weiteren Beitrag leistet eine, zwischen mit Vitaminen A, C und E sowie Kieselsäure, ausgewogene Ernährung. Tomatenmark und Sanddornfruchtfleisch erzielten dabei, bei einer Aufnahme über 10 Wochen, deutlich positive Ergebnisse.

Über die Ernährung, erreicht man maximal einen Lichtschutzfaktor von 2-3, haben Studien gezeigt. Dennoch ist eine gesunde Haut Grundlage aller weitern Maßnahmen. Haben Sie eine gesunde Haut? Mit Hautproblemen habe ich viel Erfahrung und würde Ihnen gern helfen.

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